Yoga ist die Stilllegung der Tätigkeit des Geistes.

Yoga Citta Vrtti Nirodah.

Bedeutet, wenn wir lernen Kontrolle über die geistige Schwingung zu haben, lernen wir zur Ruhe zu kommen, dies entspricht unserer wahren Natur, dann kommen wir unserem wahren Selbst nahe.

Alles Leiden verdanken wir unserem eigenen Geist. Der Geist ist an sich farb- und formlos, nimmt aber Farbe und Form dessen an, woran man denkt. Ist der Geist vollkommen ruhig, rein und konzentriert, dann gewahrt der Mensch seine eigene wahre Natur und ruht in Gott, der Quelle seiner Existenz. Das Auftauchen von Gedanken im Geist erfolgt entweder von außen durch die fünf Sinne oder von innen, durch Impulse aus dem Gedächtnis, in dem alle vom Geist je wahrgenommenen Eindrücke gelagert sind.

Im Verständnis des Yoga ist „Denken“ gleichbedeutend mit „Unreinheit“ und „Leiden“. Folglich erlangt ein Mensch Erlösung und Freiheit, wenn es ihm gelingt, den Geist vollständig von Wünschen, Emotionen und Gedanken freizumachen. Der Weg „zurück“, die Zerstörung des Nichtwissens und damit des Leidens, führt nur über die Bewusstseinserweiterung, über die Reinigung des Geistes.

Dieses zur Ruhe kommen gelingt uns durch: Konzentration. Vollkommene Konzentration führt zur vollkommenen Versenkung (Samadhi), zu vollkommenem Wissen, zu ewigen Frieden und zur Glückseligkeit.

Patanjali fast zusammen, dass ein ruhiger und klarer Geist Voraussetzungen dafür sind, ein friedvolles und freies Leben zu führen. Dagegen führt ein kranker, unruhiger, oder verstörter Geist letztendlich nie dazu, dass wir aus reiner tiefster Liebe handeln können.

Die völlige Hingabe an das Leben und an Gott ist in einem Zustand der Zerstreutheit des Geistes nicht Möglich. Die Voraussetzung in Harmonie mit uns und unserer Umwelt zu leben sind dann nicht geschaffen.

Namsté

Eure Steffi

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