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Yogatraumreise Korfu : Aufbruch Richtung Glück

  • Steffi Haese
  • 1. März 2024
  • 10 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 2. März 2024

Ein Reisebericht von Anja Eger, Teilnehmerin Yoga & Wandern auf Korfu 2023




Tag 1 - Es ist endlich soweit. Unsere Reise nach Korfu beginnt.


Lange haben Kathrin und ich auf diesen Tag gewartet. Wir schlafen wenig, denn um 03.30 Uhr fahren wir nach Hannover. Am Flughafen klappt alles reibungslos und unser Flieger verlässt pünktlich um halb 7 Deutschland. Wir sind voller Vorfreude und so gespannt auf unsere 7-tägige Yoga & Wanderreise mit Steffi.


Nach einem ruhigen Flug, wartet ein netter Fahrer auf uns.

„Kathrin Herz und Anja Eger - Herzlich willkommen!" So steht es auf seinem Blatt Papier, als wir aus der Flughafenhalle nach draußen ins Warme kommen. Es ist Sommer auf Korfu - was für eine Freude. Meine Freundin Kathrin und ich schaffen es, diesen Sommer noch weiter in die Länge zu ziehen. Juhu…. :o) So haben wir es uns gewünscht.


Im Kleinbus eingestiegen geht es ca. eine Stunde quer über die Insel. Sie ist ausgesprochen grün. Zypressen schießen zu Hauf aus dem Blattwerk. Eine bergige, felsige Landschaft mit der typischen hellen Architektur Griechenlands. Immer wieder blitzt das Meer zwischen den Schluchten hervor, doch es dauert seine Zeit, bis wir das Domizil für die nächsten sieben Tage erreichen. Die Bucht von Agios Georgios. 



Unsere viel zu schweren Koffer rollen wir, nachdem uns der Chauffeur ein wenig zu früh abgesetzt hat, zur Villa Sissi: ein mehrstöckiges weiß- und rosafarbenes Gebäude. Die vielen Terrassen sind mit majestätischen weißen Balustraden gesäumt. Es liegt erhaben über der traumhaft schönen Bucht.


Unser Apartment verfügt über einen zweifach geflügelten Ausgang zur riesigen Terrasse, die auch unser Yogaplatz sein wird. Wir sehen auf die rechte Seite der Bucht herunter – mit Blick auf das angrenzende Bergmassiv. Eingeschlossen wird die Agios Georgios Bucht von zwei felsigen begrünten Halbinseln.



Schnell sind alle Klamotten in den geräumigen Schränken verstaut und die für uns ausgesuchte Wohnung mit allem Drum und Dran bezogen. Denn wir wollen raus! Es sind 26 Grad und es ist noch nicht einmal 11.00 Uhr, als wir das erste Mal auf Erkundungstour gehen.

Wir haben Hunger und kehren in eines der unzähligen Restaurants ein, die den Strand säumen.


Wir sitzen gleichzeitig am Strand und im ,Dixtia‘ und genießen jeden Happen.

Es ist einfach wunderbar hier, auch wenn nicht die deutsche, penible Ordnung herrscht. Vielleicht macht gerade diese Einstellung zum Leben diese gewisse Leichtigkeit aus, die man hier spürt. Es muss nicht jedes Gebäude fertig gestellt sein und es muss auch kein englischer Rasen sein, der an fein säuberlich abgesteckte Wege grenzt. Hier ist es kunterbunt und chaotisch und liebenswert zugleich.



Nach der ersten Stärkung des Tages geht es zum Wasser. Das Mittelmeer ist glasklar und angenehm temperiert. Wir laufen auf vom Wasser geglätteten Kieselsteinen in verschiedensten Größen. Vom Sandkorn bis zum handgroßen Brocken ohne Ecken und Kanten ist alles dabei. Mit nackten Füßen und wenigen Pieksern unter der Sohle geht es entlang der Küste in westlicher Richtung und schon bald findet sich eine hübsche holzvertäfelte Bar, die mit Musik lockt. Die junge Frau hinterm Tresen tanzt vor sich hin, wenn sie nicht gerade unseren leckeren, frisch gepressten Orangensaft zubereitet. So lässt es sich aushalten. House-Musik, die uns vertraut ist, verschönert uns die Zeit, bevor wir weiter die Bucht entlang schlendern. Man könnte ohne Probleme alle 100 Meter einkehren, um kulinarisch verwöhnt zu werden. Das tun wir dann auch, bevor wir in die erste Nacht starten. Denn natürlich sind wir müde. Eine regionale Fischsuppe ist unser Abendmahl, während die Sonne hinter den Bergen verschwindet und ein flammendes Orange am Himmel hinterlässt.


 


Tag 2 - Guten Morgen Korfu! Es ist Traumwetter, blauer Himmel strahlt über unserer Bucht.


Heute trifft sich die Yoga-Gruppe, die Steffi von Deutschland aus zusammengetrommelt hat, das erste Mal. Sie nennt es ,Schnatterbrunch‘ und wir freuen uns darauf und sind gespannt, was uns erwartet. 12 Frauen und ein Martin sind an diesem Morgen ihre Gäste: ein bunter Haufen zwischen ca. 40 und 70 Jahren. Jeder von uns hat etwas mit Yoga zu tun und freut sich auf die gemeinsame Woche. Steffi verspricht uns besinnliche und erholsame Tage im Sinne der Yogalehre.


Nach dem Kennenlernen und den Erläuterungen zum Wochenplan gibt es das erste gemeinsame Frühstück. Kathrin und ich sind ganz aus dem Häuschen, denn wider Erwarten gibt es ein von Sandra – unserer Wanderführerin – bereitetes ayurvedisches Frühstück: Haferbrei mit orientalischen Gewürzen verfeinert, den man sich mit Trockenfrüchten, Nüssen oder Apfelkompott aufpeppen kann. Und zum anderen selbst gebackenes köstliches Haferbrot mit Käse, Gemüse und Marmelade. Dazu Zitronenwasser, Tee oder Kaffee. Es ist ein gesundes und kräftigendes Frühstück. Perfekt für meine beste Freundin und mich.

Vor der ersten Yoga-Einheit folgt nun unsere erste Freizeit. Wir haben die Freiheit sechs Stunden zu chillen, zu lesen, zu wandern oder zu schwimmen.





Um 17 Uhr führt uns Steffi durch die erste Yoga-Stunde. Der Himmel über uns, das Meer im Sichtfeld, der sanfte Wind um unsere Nasen. Es könnte kaum schöner sein. Jeder leistet in dieser Zeit, was er kann. Niemand steht unter Druck. Beruhigende und entspannende Musik begleitet Steffis Anweisungen und bringt uns Frieden.


Nach dem abschließenden Namaste heißt es Fertigmachen zum ersten gemeinsamen Abendessen am Strand. Zufällig genau dort, wo wir am Vortag zu Mittag geschlemmt hatten. In geselliger Runde lassen sich alle die frisch zubereitete Mahlzeit schmecken und genießen das ein oder andere Gläschen Wein.


Es ist ein schöner Abend, lange bleiben wir dennoch nicht, denn die Müdigkeit gebietet uns, in die zweite Nacht zu starten.

 

Tag 3 - Sonne und das azurblaue Meer strahlen uns entgegen.


Heute beginnen wir bereits um 8.30 Uhr mit der Einheit auf unseren selbst mitgebrachten Yoga-Matten. Es ist kühl auf unserer weiträumigen Terrasse, aber angenehm – vor allem wenn wir anstrengende Posen über viele Atemzüge hinweg halten müssen.


Nach dem leckeren Frühstück mit Haferbrei und Brot ist wieder freie Zeit bis 15.00 Uhr angesetzt. Das heißt für uns: Ausruhen, ausruhen und ausruhen. Denn die erste Wanderung folgt pünktlich. Alle treffen sich und bewegen sich gemütlich die Straße entlang, aufwärts in Richtung des Bergdorfes, das wir gut von unserer Bucht aus sehen können. Der Weg schlängelt sich immer weiter hinauf und bietet am laufenden Band Fotomotive. Umso höher wir kommen, umso imposanter wird die Aussicht auf den gesamten Strandabschnitt, an dem wir wohnen.





Im Zieldorf angekommen, beschließen wir, auch den höchsten Gipfel gemeinsam zu erreichen, um uns dann für eine Stunde selbst in Afiona umzusehen. Kathrin und ich brauchen die gesamte Zeit für unsere Lieblingsbeschäftigung: Essen!





Ein Restaurant mit einer dieser faszinierenden Aussichten bietet uns unsere letzte Mahlzeit des Tages, welches schleunigst verzehrt werden muss, denn wir kommen gerade noch rechtzeitig zur verabredeten Abstiegsetappe. Ein steiniger Weg führt uns wieder hinab. Nur dieses Mal zur anderen Seite. Es ist nicht leicht, sich auf den Beinen zu halten, aber alle kommen sicher an der Zwillingsbucht an. Auf halbem Weg kann man bereits die beiden sich gegenüberliegenden Buchten erblicken. Es ist ein einzigartiges Naturschauspiel.





Unten angekommen wäscht sich die Hälft der Gruppe die Strapazen ganz schnell wieder ab. Sie plantschen vergnügt im angenehm warmen, salzigen Nass, bis uns gegen 19.00 Uhr zwei Motorboote abholen. Zu unserer Überraschung entfernen wir uns in die falsche Richtung und merken schnell warum. Steffi und Sandra überraschen uns mit einer sagenhaften Aussicht auf den Sonnenuntergang. Mit einem kleinen Prosecco feiern wir das Leben und schauen dem glühenden Ball zu, wie er hinterm Horizont verschwindet.




Dann aber geht es in zügigem und spaßigem Tempo in Richtung Unterkunft. Ein wunderbares Erlebnis endet mit freundlicher Unterstützung beim Ausstieg ins flache Wasser. Dimitrie unser Käptn, reicht allen die Hand und geleitet uns sicher ans Ufer. Ein solcher Tag macht seelig und müde. Deshalb lassen wir den Abend bei einem Gläschen Wein ausklingen und schlafen tief und fest ein.

 

Tag 4 - Angelocastro - Staunen und wundern!


Nach dem Frühstück sammeln wir uns alle für die größte unserer drei Wanderungen: Es geht zur Festung Angelocastro. Um dorthin zu gelangen, passieren wir die Bucht zur Linken und steigen dann allmählich und über zahlreiche Serpentinen in Richtung der Ruinen einer uralten Verteidigungsanlage aus dem 13. Jahrhundert.


Bevor wir den ersten Aufenthaltsort erreichen, lockert uns Steffi mit ein paar Yogaübungen und wir beginnen ausnahmsweise einen ,Silent Walk‘. Denn für gewöhnlich sind wir ein riesiger Schnatterhaufen, der kaum zur Ruhe kommt. Ein bequem zu laufender, von einer uralten und flachen Natursteinmauer begrenzter Weg, führt immer weiter nach oben. Da der Weg schmal ist, gehen alle im Gänsemarsch. Das erleichtert es uns, wirklich zu schweigen und nicht mit anderen diese Bilder und Eindrücke beim Blick in die Weite zu teilen. Bis zum Bergdorf halten wir durch.


An einem idyllischen und zauberhaften runden Platz, der eine prächtige, in eine runde Steinbank gefasste Steineiche beherbergt, können alle wieder nach Herzenslust plaudern.

Wir kehren ein in ein kleines originales Café und genießen frischen Orangensaft, Kaffee oder auch eine köstliche Backware namens Baclava, bevor es weitergeht. An der nächsten Station stoppen wir vorerst, denn nicht alle werden diesen Gipfel erreichen. Einige gönnen sich lieber ein Eis und wahren ihre Grenze.


Vom Fuße der gewaltigen Felsformation führt die Mutigen eine beeindruckende, historische Steintreppe in die Höhe. Belohnt werden wir mit einem spektakulären Ausblick, den uns Steffi wärmstens empfohlen hat: Wir sehen die Nachbarbucht mit ihren verschiedenen eigenen kleineren sichelförmigen Sandstränden, die in faszinierenden Blautönen strahlen.


Himmel und Wasser machen sich gegenseitig Konkurrenz, doch das tiefe intensive Türkis beeindruckt am meisten.





Nun beginnt ein Fotoshooting der Sonderklasse: Sandra unsere Wanderfee, portraitiert jeden, der möchte, mit diesem wahnsinnig schönen Hintergrund.


Der Abstieg folgt, nachdem wir uns sattgesehen haben, in dem Tempo, das für jeden individuell passt. So ist es bei allen Ausflügen: Niemand wird überfordert oder gedrängt – jeder so, wie er kann.


Zurück im Dorf wartet unser Taxi, nachdem wir ein köstliches Essen im vorgebuchten Panorama-Restaurant eingenommen haben. Ein spektakulärer Tag, der mit einem erfrischenden Bad im Meer und einem Glas Wein zu zweit im Delphins endet.

 




Tag 5 - Der neue Morgen erwacht.


Ein bisschen zu spät bemerken wir, dass uns 15 Minuten bis zum Morgenyoga bleiben. Trotzdem sind wir rechtzeitig bereit und lassen uns von Steffis Anweisungen inspirieren. Ich genieße den blauen Himmel über uns und die klare frische Luft am Morgen. Wenn dabei die Musik von Peder B. Helland in meinen Ohren klingt, laufen mir vor lauter Glück die Tränen über die Wangen. Gerade bei der Entspannungsphase kann man anfangen zu träumen.





Nach dem superleckeren Frühstück steht Freizeit für uns auf dem Plan. Diese genießen wir auf der Terrasse. Ganz wie gewohnt verbrenne ich mich, obwohl ich mich im Schatten aufhalte. Deshalb breche ich die 2. Yoga-Stunde ab und verkrieche mich mit meinem Wälzer im Zimmer. Nachmittags ist unser Yogaplatz sonnenüberflutet. Kathrin ist eine von den Hartgesottenen und hält 1,5 Stunden Yoga bei 30 Grad durch.


Nun schnell fertig machen und auf geht es schnurstracks zum Delphins um die Ecke. Es gibt griechische Leckereien und einen ausgezeichneten Rosé-Wein für Kathrin und mich. Wir treffen einen Teil unserer Gruppe und verbringen einen interessanten Abend mit den Mädels von nebenan, bevor die erholsame Nachtruhe beginnt.




 

Tag 6 - Auf den spuren von James Bond


Der vorletzte Tag dieses Yoga-Reise beginnt wie gewohnt: Anderthalb Stunden Yoga in der Frische des noch kühlen Morgens und ein gesundes Frühstück, bevor wir unsere Freizeit antreten. Wir spazieren am Strand entlang, um bald darauf in einen Strandimbiss einzukehren. Es wird ein langer Tag und deshalb lassen wir uns vorsichtshalber eine Zwischenmahlzeit servieren. Die Fischsuppe ist ganz nach unserem Geschmack und füllt uns vorerst den Magen. Dann bleiben uns noch einige Augenblicke zum Chillen. Denn um 17.30 Uhr startet unsere letzte Wanderung.


Ziel ist das kleine Dorf Pagi inmitten der Bergwelt der Insel. Ein Anstieg, der erbarmungslos an den Kräften so ziemlich jedes Teilnehmers zehrt, bringt uns zu herzlichen Einheimischen, die seit Jahrzehnten einen Familiengasthof betreiben. Hier hat schon Roger Moor Bauernsalat und Melone serviert bekommen, denn Teile des 007 , For your eyes only‘ wurden in den verwobenen Straßen der Bergsiedlung in den 1980ern gedreht.





Es ist mal wieder eine kulinarische Freude uns von unseren Gastgebern mit – vor allem vegetarischen Köstlichkeiten – verwöhnen zu lassen. Uns bleiben knapp zwei Stunden, um zu genießen, zu plaudern, zu schlemmen, die Gläser zu heben.

Und schon brummen die Motoren des Taxis. Jeder packt sein Beutelchen geschenkte Rosinen ein, bedankt sich bei dem freundlichen Ehepaar und schwups begibt sich der lustige Haufen wieder auf Talfahrt. Dort angekommen wartet schon das Bettchen auf uns.

 

Tag 7 - Yachttour


Unser letzter Tag beginnt mit einer Yoga-Einheit unter freiem Himmel mit Blick auf das silbern glitzernde Mittelmeer und die Bucht Agios Georgios. Einmal noch dieses so liebevoll hergerichtete ayurvedische Frühstück genießen. Heute fliegt uns die anschließende Freizeit davon. Denn wir müssen uns auf die Segelyacht-Tour vorbereiten. Ums Essen kümmern wir uns lieber noch vor der Abreise. Also gehen Kathrin und ich zur Snack-Bar ganz in der Nähe. Der letzte Happen ist verzehrt und schon geht es weiter zum Treffpunkt Belle Helene. Mit einem hochmodernen Kleinbus geht es nach Korfu Stadt.




Am riesigen Yachthafen angekommen, finden wir schnell das elegante, weiße Segelboot. Kapitän und Steuermann ist Savvat. Ein sportlicher, sympathischer Jüngling, der uns gern beim Überqueren der schmalen Brücke hilft. Jeder sucht sich ein Plätzchen: Wer sich vor der Sonne schützen will, findet sich unterm Sonnendach ein. Wer sich lieber die Seeluft um die Nase wehen lassen möchte, steigt auf das weitläufige Sonnendeck. Die Fahrt geht los und wir verlassen den Hafen.




Vorbei an den unzähligen malerischen Felseninseln bewegen wir uns in Richtung einer Bergkette Albaniens, bis wir an einer blauen Lagune stoppen.


Die Farbe des kristallklaren Wassers übertrifft alles bisher Gesehene – einfach unglaublich schön. Martin und die meisten Mädels hält nun nichts mehr an Bord. Ab geht es ins warme Nass. Entweder über die Leiter oder mit einem Sprung.


Die schillernden Fische scheinen hinter Glas zu schwimmen. Sie scheinen zum Greifen nah zu sein. Erst recht als unser Guide sie füttert: Die Fische lassen sich – genau wie wir – die liebevoll zubereiteten Sandwiches schmecken.





Während der gesamten Zeit auf Korfu hören wir an jeder Ecke ausgelassene Musik. Dabei ist es ganz egal, ob es griechische oder Clubhous-Klänge sind. Es macht einfach Spaß zuzuhören. So auch auf unserem Einmaster. Savvas wird angewiesen so laut wie nur möglich aufzudrehen, denn dann macht es doppelt Spaß zu tanzen.


Den dritten Halt legen wir an einer schmalen Grotte ein. Das knifflige Durchtauchen von einer zur anderen Öffnung, geht nicht ohne Beulen aus, macht aber einigen wenigen von uns trotzdem Freude. Ein weiteres Highlight präsentieren uns zusätzlich unsere beiden jungen Bootsburschen: Savvat und der Käpt’n des Nachbarseglers, der uns auf der gesamten Fahrt begleitet, klettern in Badehose gekleidet die Steilwände hoch und springen elegant und wagemutig in die Tiefe, während unsere Besatzung dreimal so laut Beifall klatscht, pfeift und schreit.


Als alle wieder an Bord sind, treten wir die ruhige Fahrt in Richtung Korfus Hauptstadt an. Bei einem erneut märchenhaften Sonnenuntergang über unserem Zielhafen, laufen wir langsam ein. Beseelt von diesen Stunden verlassen wir die schnittige, strahlend weiße Yacht und den Yacht-Hafen.



Dort wartet das bestellte Abschiedsessen im Katoi mit regionalen Köstlichkeiten auf uns. Es wird geknuddelt und gedrückt, denn Kathrin und ich werden der Gruppe morgen nicht mehr in Gänze begegnen. Sehr, sehr herzlich fühlt sich das an nach so wenigen Tagen. Das Miteinander wird Stunde um Stunde immer intensiver. Der Abschied fällt schwer, doch wir versprechen in Kontakt zu bleiben.


Die neun Übrigen haben heute Abend noch andere Pläne: Wir möchten den verpassten Discoabend vom Mittwoch nachholen und spazieren zur Discobar, die ein wenig außerhalb liegt. Bei angenehmen nächtlichen 20 Grad haben wir einen Riesenspaß: Wir quatschen, lachen, tanzen und lassen uns leckere Cocktails schmecken, bis es Zeit wird zu gehen.

 

Tag 8 - Unwiderruflich ist dieser Tag nun gekommen: unser Abreisetag!


Im Schnelldurchlauf werden sämtliche Besitztümer verstaut. Reisefertig freuen wir uns, dass uns einige aus der Gruppe, darunter auch unsere Reiseleitung Steffi, verabschieden. Zusammen schwenken sie weiße Tücher, als wir aus unserem Taxi winken.


Mit diesem Spirit und der damit einhergehenden unbändigen Menge an positiver Energie – die man hier unausweichlich auftankt – treten wir unsere Heimreise an, die nach einem entspannten Flug in Hannover endet.


Das war

eine der schönsten

Urlaubswochen meines Lebens.


Die immense Fülle und Tiefe der Erlebnisse macht einfach glücklich: Ausruhen und Lesen, leckeres Essen genießen, Schwimmen im Meer, tägliche Yoga-Einheiten, herausfordernde Wanderungen an die schönsten Aussichtspunkte der Heimatbucht, Einheimische erleben und sich in einer Einheit als Gruppe wiederfinden.


Genau diese Art zu reisen, empfehle ich jedem weiter!


Korfu, Yogareise 2023, Yoga & Wandern auf Korfu
Anja glücklich auf Korfu, Yogareise 2023

 
 
 

1 Kommentar


schroeder1478
02. März 2024

Liebe Anja, das hast so wunderschön geschrieben, jeden Tag konnte ich eben beim lesen total fühlen. Ja es war wunderbar mit dir und allen anderen. Ich erinnere mich immer wieder an diese Woche. Danke für diesen tollen Reisebericht. LG Sandra

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